Als eine Ausflusgidee für die regenreichen Tage in Gütersloh (an denen es bis zuletzt nicht gemangelt hat 😉 ) kann ich sehr gut das Marta Museum in Herford empfehlen. Der Besuch dort ist auch für Kinder ab 5 (oder 4) sehr interessant. Wir waren dort mit unserer 5-jährigen Tochter und das Museum hat sie ziemlich beeindruckt.
Ticket-Preise
Für den Besuch haben wir jeweils 8 Euro bezahlt. Für unsere Kleine (5 Jahre alt) war der Besuch kostenlos.
Erreichberkeit
Vom Prinzip ist das Museum sehr gut mit der Bahn zu erreichen. Es liegt ca. 400 Meter vom Bahnhof entfernt. Die Strecke Gütersloh-Herford wird häufig befahren und die Fahrt dauert ca 20 -25 Minuten.
Auch mit dem Auto ist die Fahrt kein Problem. Direkt gegenüber von Marta gibt es einen großen Parkplatz.
Austellungen und die Stadt Herford
Im Museum selbst gibt es kleinere Spielmöglichkeiten für Kinder. Es gibt zum Beispiel kleinere Ziegelbausteine aus denen die Kinder verschiedene Schlösser bauen können.
Die Ausstellungen in Marta wechseln zum Teil. Deswegen lohnt es sich auch auf jedenfall vorher auf deren Internetseite zu prüfen was gerade ausgestellt wird. (Ofizielle Webseite: https://marta-herford.de/)
Zu Museum selbst lässt sich viel erzählen. Offenbar steht der Name Marta für („Möbel“, „Art“ und „Ambiente“). Es wurde von dem amerikanischen Star-Arichtekten Frank Gehry entworfen. Mich hat es ein wenig durch seine Wellenförmigkeit an die Achitektur von Hundertwasser erinnert.
Das Museum stellt moderne Kunst aus. Häufig werden mit moderner Kunst einfach nur wirre (und langweilige) Bilder in Verbindung gebracht. Im Fall von Marta ist das aber definitiv nicht der Fall, da das Museum eben nicht nur Bilder sondern Architektur, Design und Ambiente ausstellt. Die ganzen Räumlichkeiten werden dort als Kunst eingesetzt und es ist sehr besonders und spannend.
Das Museum ist relativ zentral in Herford gelegen. Die Stadt selbst, das merkt man schnell, hat bereits bessere Zeiten gesehen. Sagen wir es mal so: der Aufschwung der 70er Jahre hat dort größere Spuren hinterlassen.
Marta steht dort relativ einsam da und verleiht der Stadt eine besondere Note.
Wir haben uns die Austellung: Kreaturen nach Maß angesehen. Diese Austellung läuft noch bis Januar.
Eine tolle Austellung, die aber leider nicht mehr läuft war „Willkommen in Labyrinth“ (Künstlerische Irreführungen). Das obere Bild kommt aus dieser Austellung.
Das Café (kupferbar im Marta)
Im Museumsgebäude gibt es auch ein schönes Café – kupferbar im Marta (http://kupferbar.de/#kupferbar/3). Dort kann mann eine Kleinigkeit essen. Auch ein kleines Mittagessen. Der Kaffee schmeckt in der kupferbar auch sehr gut. Allerdings kann es an manchen Tagen ziemlich voll sein.
Hier füge ich noch ein paar Bilder von unserem Besuch hinzu. Es ist wirklich auch für Kinder sehr empfehlenswert!

