Eine in der in Coronazeit wenig überlaufenen Wanderrouten befindet sich im Patthorst (etwa 5 km von Gütersloh entfernt). Man kann die Strecke gut auch mit dem Fahhrad erreichen.
Es gibt auch viele schöne Fahrradstrecken in der Gegend. Da wir doch noch ein relativ kleines Kind haben, machen wir die Touren lieber zu Fuß und fahren mit dem Auto dorthin.
Es gab dort auch in Lockdown Zeit sehr wenig Menschen auf den Strecken. Am ehesten noch Hundehalter und die Reiter vom Pferedehof. Meine persönliche Vermutung: die meisten wählen einen Spaziergang rundum das Schloss Tatenhausen, welches auch in der Nähe liegt. Vom Prinzip liegt Schloss Tatenhausen auf der linken Seite der Strecke, wogegen Patthorst auf der rechten Seite zu finden ist.Außerdem gibt es im Patthorst nur wenige als Wanderweg gekennzeichnete Routen. Vielleicht kommen deshalb nicht ganz so viele Leute.
Die Wanderroute ist relativ kurz (4 bis 5 km) und leicht zu laufen. Nr, wenn es sehr trocken ist, können die Sandwege etwas beschwerlicher sein. Es ist oft vorgekommen, dass uns auf der Strecke schlechtes Wetter erwischt hat. Es ist aber dann möglich die Strecke zu verkürzen oder zu erweitern.
Hier habe ich ein Screenshot der Strecke, die wir ungefähr laufen gemacht:

Wir starten immer am Patthorst Wanderparkplatzplatz und laufen dann in Richtung See (blauer Punkt auf der Landkarte). Die hier vorgezeichnete Strecke ist nicht unbedingt die, die wir gelaufen sind, sondern eine, die Google Maps vorgeschlagen hat.
Wenn man die schmalleren Pfade nimmt, sind auf der Route nur wenig Menschen anzutreffen. Die Route ist auch sehr variablel und kann an einem See entlang führen. Der Zugang zum See ist aber gesperrt. Die Route ist aber auch ohne uneigneschränkten Seeblick schön. Mit Kind und Bestaunen von Blumen am Wegrand dauert die Runde insgesamt vielleicht 1:15 Stunden.
Das Schöne am Patthorst ist, dass es ein zusammenhängendes Wald- und Wiesengebiet ist. Davon haben wir in der Region nicht so viele.
Die Route führt zunächst neben dem Reiterhofgut Patthorst und einem dichten Wald.
Weiter geht der Weg am Bach und entlang der Feuchtwiesen.
Am Ende führt der Weg durch das Waldgebiet durch. Hier gibt es einige Blaubeervorkommen.
Für die Zeit nach Corona Lockdown gibt es auch eine Einkehrmöglichkeit am Hexenbrink. Wir haben sie allerdings noch nicht ausprobiert, denn bislang war sie ja immer zu.
Die Tour können wir auf jeden Fall als eine kleine Wanderung empfehlen.

